SOF Truths

 

 

 

1. Humans are more important than hardware.

 

People- not equipment- make the critical difference. The right people, highly trained and working as a team, will accomplish the mission with the equipment available. On the other hand, the best equipment in the world cannot compensate for a lack in the right people.

 

2. Quality is better than quantity.

 

A small number of people, carefully selected, well trained, and well led, are preferable to larger number of troops, some of whom may not be up to the task.

 

3. Special Operations Forces cannot be mass produced.

 

It takes years to train operational units to the level of proficiency needed to accomplish difficult and specialized SOF missions. Intense training- both in SOF schools and units- is required to integrate competent individuals into fully capable units. This process cannot be hastened without degrading ultimate capability.

 

4. Competent Special Operations Forces cannot be created after emergencies occur.

 

Creation of competent, fully mission capable units take time. Employment of fully capable special operations capability on short notice requires highly trained and constantly available SOF units in peacetime.

 

5. Most special operations require non- SOF assistance

 

The operational effectiveness of our deployed forces cannot be, and never has been, achieved without beeing enabled by our joined service partners. The support Air Force, Army and Navy engineers, technicians, intelligence analysts, and the numerous other professions that contribute to SOF, have substantially increased our capabilities and effectiveness troughout the world.

 

 

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Freunde und Förderer der Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten!

 

Bevor wir uns vom alten Jahr verabschieden und frohen Mutes in 2018 starten, möchten wir kurz das vergangene Jahr Revue passieren lassen. 2017 war für unsere Gemeinschaft und ihre Mitglieder von mehreren wesentlichen Aspekten geprägt, die den Verband oder die Gemeinschaft betrafen.

 

Zuerst ist hier die negative Berichterstattung über eine Verabschiedungsfeier zu nennen. Wir sind sehr sicher, dass die zuständigen Vorgesetzten alle ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente konsequent anwenden, um die Vorwürfe aufzuklären und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Sehr positiv wirkten dagegen binnenstrukturelle Änderungen des Verbandes sowie vielfältige Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes. Mit Wehmut haben wir dagegen den Abschied des Kommandeurs KSK, Brigadegeneral Baehr verfolgt. Herr General, wir bedanken uns für die stets gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft! Gleichzeitig begrüßen wir Brigadegeneral Sollfrank als neuen Kommandeur KSK. Herr General, wir freuen uns auf die kommenden Jahre unter Ihrer Führung!

 

Für die Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten stand 2017 im Zeichen des zehnjährigen Gründungsjubiläums. Dieses großartige Ereignis haben wir im September mit unseren Familien und Freunden gebührend gefeiert. Als Ehrengäste konnten wir dabei unter anderem Brigadegeneral Feldmann sowie eine Abordnung der GSG9 Kameradschaft begrüßen.

 

Als Gemeinschaft haben wir in 2017 denen beigestanden, die treu der Bundesrepublik Deutschland dienen. So haben wir für Polizisten gespendet, die während des G-20 Gipfels in Hamburg verletzt wurden. Besonders tief getroffen hat uns die Nachricht vom Tod zweier Piloten beim Absturz ihres Kampfhubschraubers Tiger in Mali. Auch hier haben wir zu Spenden aufgerufen und abschließend das eingegangene Geld verdoppelt. Wir danken Allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und die Familien in dieser dunklen Zeit unterstützt haben!

 

Um die kostbare Zeit tatsächlich für Ruhe und Besinnung im Kreise der Familie und/oder Kameraden zu nutzen, schließen wir diesen Rückblick hiermit ab. Wir wünschen allen eine ruhige und friedliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start ins Jahr 2018!

 

 

 

Der Personalwerbetrupp stellt vor

Das Kommando Spezialkräfte - kurz KSK - ist im

baden-württembergischen Calw, ca. 30 km südwestlich

von Stuttgart, stationiert. Das KSK wurde 1996 zur

weltweiten Durchführung von Spezialeinsätzen

aufgestellt.

Es gliedert sich in den Stab, die Einsatzkräfte, die

Unterstützungskräfte, den Bereich Ausbildung und den

Bereich Weiterentwicklung. Die Einsatzkräfte sind das

Herzstück des KSK, sie gliedern sich in 4 Kommandokompanien,

eine Spezialkommandokompanie und eine

Spezialaufklärungskompanie. Zu den Aufgaben der

Spezialkommandokompanie gehören u.a. die

Luftunterstützung sowie die Kampfmittelräumung. Die

Spezialaufklärungskompanie wird u.a. zur optronischen

Spezialaufklärung und zur Spezialzielaufklärung

eingesetzt.

Jeder Kommandotrupp besteht aus vier

Kommandofeldwebeln. Jeder hat eine von vier

besonderen Fertigkeiten als Waffen- u. Taktikspezialist,

Spezialist für Pionierwesen, Sanitätsspezialist oder

Spezialist für Fernmelde- und Informationstechnik. Ihre

Aufträge führen sie stets gemeinsam durch –

im TEAM.

Zu den besonderen Aufgaben gehören u.a.:

• Retten und Befreien aus Geiselsituationen

und Gefangenschaft

• Festsetzen von Zielpersonen

• Schutz von Personen und Einrichtungen in

besonderen Situationen

• Gewinnen von Schlüsselinformationen in

Krisen- und Konfliktgebieten

• Kampfeinsätze gegen Ziele mit hoher Bedeutung

• Abwehr von terroristischer Bedrohung

• Zusammenarbeit und Ausbildungsunterstützung in

Aufnahmestaaten

• körperlich leistungsfähig

• teamfähig

• lernwillig

• psychisch belastbar und willensstark

• stressstabil

• verantwortungsbewusst und verschwiegen

Allgemein:

• deutsche Staatsangehörigkeit

• keine Vorstrafen

• charakterlich, körperlich und geistig geeignet

• fallschirmsprungtauglich und fallschirmsprungwillig

• uneingeschränkt außendienstfähig

• Soldat der Bundeswehr in einem aktiven

Dienstverhältnis

Offiziere, Unteroffiziere m.P und Unteroffiziere o.P.:

• Für Offiziere, Unteroffiziere m.P., Unteroffiziere o.P. und

Mannschaften gibt es keine Altersobergrenze für die

Bewerbung.

Zivile Bewerber und Mannschaften:

• Mindestens Realschulabschluss bzw. gleichwertiger

Bildungsstand

oder

• Hauptschulabschluss und abgeschlossene

Berufsausbildung

• Mannschaftssoldaten müssen eine Dienstzeit

von mindestens 3 Jahren nachweisen.

Wir bieten

• eine der interessantesten, vielseitigsten und

professionellsten Ausbildungen, die die Bundeswehr

zu bieten hat

• Zusammenarbeit mit international bekannten

Spezialeinheiten und Polizeikräften

• modernste Ausbildungseinrichtungen

• Ausbildungs- und Übungsphasen im Ausland

• Professionalität auf hohem internationalen Niveau

• moderne Bewaffnung und Ausrüstung

• verkürzte Beförderungszeiten

• Kommandozulage

• Prämiensystem

 

Eignungsfeststellungsverfahren Teil I (1 Woche)

• Computer Assisted Testing (CAT) und

psychologische Auswahltests

• Überprüfen der körperlichen Leistungsfähigkeit

- Physical Fitness Test (min. 3 Punkte pro

Einzeldisziplin, min. 20 Punkte gesamt)

- min. 5 Klimmzüge im Ristgriff

- 500 m Schwimmen in max. 15 min

- Überwinden der Hindernisbahn (Feldanzug, Helm) in

max. 1:40 min

- Fallschirmsprungturm

- 7 km Geländelauf im Feldanzug mit 20 kg Gepäck

10-wöchiges Vorbereitungsprogramm zur Vorbereitung

auf den zweiten Teil

Eignungsfeststellungsverfahren Teil II (8 Tage)

• 7 km Geländelauf im Feldanzug mit 20 kg Gepäck in

max. 52:00 min

• Überleben und Durchschlagen unter extremen

Belastungen (1 Woche)

Überlebenslehrgänge (3 Wochen)

• davor Kommandogrundlagenausbildung (8 Wochen)

Nach erfolgreichem Bestehen des gesamten

Eignungsfeststellungsverfahren erfolgt die Versetzung

zum KSK

Für zivile Bewerber:

• Teilnahme am Auswahlverfahren für die

Feldwebellaufbahn beim zuständigen Karrierecenter

der Bundeswehr

• Einstellung als Kommandofeldwebelanwärter am

„Ausbildungszentrum spezielle Operationen“ in

Pfullendorf. (01.01., 01.04., 01.07. und 01.10. jeden

Jahres) 36-monatige Ausbildung zum

Kommandofeldwebelanwärter /

Fallschirmjägerfeldwebelanwärter

• Anschließend: Teilnahme am

Eignungsfeststellungsverfahren KSK

• Nach Bestehen: Versetzung ins KSK und Beginn der

Kommandoausbildung

• Bei Nichtbestehen:

Einsatz als Infanteriefeldwebel im Heer

Basisausbildung: 2 Jahre

Ausbildung in Kommandokampf und Kommandokampftaktik

Fallschirmspringen, Nahkampf, Reaktionsschießen,

Sprengen, Ausbildung an ATV´s, Sturmbooten,

Motorschlitten etc.

Spezielle Sanitätsausbildung

Überleben in extremen Klimazonen

Spezialisierung bis zu 1 Jahr

Spezialisierung auf eine Verbringungsart in einem

unserer Spezialzüge (Land, Luft, Wasser, Hochgebirge)

individuelle Spezialisierung als:

Waffen-, Pionier-, Fernmelde- oder Sanitätsspezialist

Offiziere, Unteroffiziere m.P., Unteroffiziere o.P. und

Mannschaften:

• Bewerbungsbogen beim KSK anfordern oder

Mustervordruck aus GAIP 34-06-00

• Eine Ausfertigung über den nächsten Disziplinarvorgesetzten

an Ihre personalbearbeitende Stelle,

zweite Ausfertigung an das KSK - Leiter

Personalwerbung.

• Für Uffz o.P. und Mannschaften erfolgt die

Basisausbildung erst nach Abschluss der

Laufbahnausbildung zum FwSpezOp

Zivile Bewerber:

• Zivile Interessenten bewerben sich über Ihren

zuständigen Karriereberater

Persönliche Beratung

Kommando Spezialkräfte

Leiter Personalwerbung

Graf-Zeppelin-Kaserne

75365 Calw

Tel.: 07051/ 791 - 2160 o. 2168

FspNBw: 5220

Email: PWTCalw@bundeswehr.org

www.deutschesheer.de

 

Mit tiefer Trauer haben wir zur Kenntnis genommen, dass General a.D. Ulrich Wegener, der Gründer der GSG 9, am 28.12.2017 gestorben ist. Mit ihm verlieren die Spezialkräfte des Bundes einen vorbildlichen Führer, der mit seinen Wertvorstellungen von Pflichterfüllung, Bescheidenheit und Kameradschaft Generationen von Spezialkräften geprägt hat. Wir stehen in dieser traurigen Zeit in Gedanken an der Seite seiner Familie und seiner Kameraden.